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Jens Sparschuh: Im Kasten

 

 

Ordnung und spätes Leid, ein tragischer Held kommt völlig durcheinander: Jens Sparschuh erzählt von einem obsessiven Charakter und einem kollektiven Phänomen mit hohem Wiedererkennungseffekt, der Beschftigung mit Strategien, das Leben und die Dinge effizient zu ordnen. Voller Sprachwitz und Feingefühl entwirft er einen sympathischen Don Quichotte von heute, dem der Leser bei seiner Suche nach einer neuen Ordnung mit banger Hoffnung und großem Vergnügen bis zum bitteren Ende folgt.

 

Jens Sparschuh wurde am 14. Mai 1955 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)geboren. Er studierte von 1973 bis 1978 Philosophie und Logik in Leningrad. 1983 promovierte er an der Humboldt-Universität-Berlin zum Doktor der Philosophie. In seinen Romanen geht es häufig um Themen aus der deutschen Geschichte und Literaturgeschichte, jedoch verfasst er auch Essays, Gedichte und Hörspiele.